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Der Prophet Amos - Die Späte Nacht der Bibel
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Bibelkreis
Bibel teilen

Organisation: Margaretha Riedl, Fritz Binder und Diakon Günther Barta
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„Lebe das, was du vom Evangelium begriffen hast, und sei es auch noch so wenig – mit Liebe und Sachverstand.“ Dieser, etwas abgewandelte Text aus Taizé begleitet mich schon lang. Er steht auch auf der Kerze, die ich vor 22 Jahren zu meiner Diakonenweihe von der Pfarrgemeinde geschenkt bekommen habe. Um ihn mit Leben zu erfüllen, ist das „Bibel teilen“ für mich sehr, sehr wichtig. Die Gespräche, der Austausch, die Erfahrungen, das gegenseitige Vertrauen haben mich geprägt. Ein herzliches Vergelt’s GOTT an dieser Stelle – Ihr Diakon Günther Barta.

Und die „Bibelteilerinnen und Bibelteiler“ laden auch Sie ein, sich mit ihnen auf die Bibel einzulassen. Geteilt werden zur Zeit die Lesungen des jeweils darauf folgenden Sonntags.

Die Treffen sind in der Regel (außer in den Ferien) alle 14 Tage am Montag im Konferenzraum, Leipziger Straße 38, Eingang neben dem Kindergarten.
Die Termine: 23.04.18 - 07.05.18 - Pfingstferien – 11.06. – 25.06. – 09.07. – 23.07 – Sommerferien.

Es laden herzlich ein: Margaretha Riedl, Fritz Binder und Diakon Günther Barta

Maria von Magdala.
Frauen in der Jesusbewegung

Sicher ist, dass nicht nur Männer, sondern auch Frauen Jesus begleitet, von ihm gelernt, mit ihm gearbeitet haben – in biblischer Sprache: ihm „nachgefolgt“ sind. Unter diesen Jüngerinnen ragt Maria aus Magdala hervor. Sie stammt aus dem Fischerstädtchen Magdala am See Gennesaret. Sie verlässt diesen Ort und begibt sich in die Nachfolge Jesu. Sie wird über ihren Herkunftsort charakterisiert und nicht über einen männlichen Verwandten und als eigenständige und ungebundene Frau wahrgenommen. Aus welcher gesellschaftlichen Schicht sie stammt, lässt sich nicht sagen.
Wer sich auf die Suche nach den Jüngerinnen Jesu in den Evangelien macht, muss wissen: Im Markusevangelium zum Beispiel werden Frauen als Nachfolgerinnen Jesu erst am Schluss sichtbar. Erst nach dem Tod Jesu am Kreuz werden Frauen erwähnt. Sie haben das furchtbare Geschehen aus der Ferne beobachtet. Drei werden mit Namen genannt, unter ihnen Maria aus Magdala, die im Zusammenhang des Todes, des Begräbnisses und der Auferstehung Jesu auch in den anderen Evangelien eine bedeutende Rolle spielt.
Diese Frauen sind Jesus bereits von Galiläa bis nach Jerusalem „nachgefolgt“. Dieses Verb ist in den Evangelien der Terminus technicus für die Jüngernachfolge, und auch das „Dienen“, das über sie ausgesagt wird, ist etwas, was Menschen in der Nachfolge Jesu auszeichnet. Damit werden erst am Schluss des Evangeliums Frauen in der Nachfolge Jesu sichtbar. Im Rückblick wird ihr Weg von Galiläa nach Jerusalem erkennbar. Sie müssen „nachträglich“ im ganzen Evangelium mitgelesen werden. So vervollständigt sich das einseitige Bild von „Jesus und seinen Jüngern“.
Und im Johannesevangelium wird Maria aus Magdala sogar ins Zentrum einer eindrucksvollen Erzählung gestellt. Sie begegnet dem auferstandenen Jesus am Grab. Sie erhält von ihm den Auftrag, der Jüngergruppe die Osterbotschaft zu verkünden, und wird so zur „Apostelin der Apostel“. Diese Erzählung ist der Ursprung für das Verständnis der Maria von Magdala als Osterzeugin und Apostelgleiche. Eine starke Frau. Wichtig für viele Menschen damals und heute.
Das Bild der Sünderin Maria Magdalena ist erst später aus einer Vermischung verschiedener biblischer Frauenfiguren (z.B. mit der Sünderin bei Lukas) in der Auslegungsgeschichte entstanden. Aber das ist eine eigene Geschichte. Wenn Sie sie hören wollen, dann kommen Sie und teilen Sie in Gemeinschaft die Bibel. „Bibel teilen“ ist eine Möglichkeit, die Bibel (besser) kennen zu lernen und zu verstehen.


Ein Buch fürs Leben

Austausch in der Runde

Die gewählten Bibelstellen werden besprochen

Konzentration beim Studium
 
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