Dr. Franz Xaver Großmann,
Priesteramtskandidat


Grüß Gott!

Seit 1.10.11 bin ich als Priesteramtskandidat im Pastoralkurs in ihrer Pfarrei eingesetzt.
Einige Pfarreiangehörige habe ich in den vergangenen Wochen bereits im und um den Gottesdienst oder bei anderen Gelegenheiten kennengelernt. Ich freu mich, wenn in der kommenden Zeit noch viele folgen.

Vor vier Jahren bin ich ins Priesterseminar St. Johannes der Täufer der Erzdiözese München und Freising eingetreten, habe an der Ludwig-Maximilians-Universität das Studium der Theologie aufgenommen und dieses Jahr im Juli mit der Diplomprüfung abgeschlossen.

Für einen Priesteramtskandidaten bin ich in einem schon etwas fortgeschrittenen Alter. Ich bin also in diesem Leben bereits etwas länger unterwegs, genauer gesagt seit 1966.
Geboren und aufgewachsen bin ich mit zwei Geschwistern in Ingolstadt, wo ich in einer Pfarrei, die wie diese hier den Heiligen Martin als Patron hat, meine ersten Schritte ins kirchliche Leben getan habe. In dieser Zeit war ich Ministrant, Jugendgruppenleiter, Lektor, Organist, Kirchenchorsänger etc.
Nach Abitur und Zivildienst im Krankenhaus habe ich in Regensburg Kirchenmusik studiert und war danach nebenberuflich auch über 20 Jahre als Organist und Chorleiter tätig.
Im Hauptberuf war ich nach meinem Medizinstudium in München als Arzt beschäftigt, den Arzt für Allgemeinmedizin und den Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie gemacht und habe während des Theologiestudiums bis September 2011 noch in Teilzeit in einer psychiatrischen Klinik gearbeitet.

In den nun kommenden beiden Jahren geht es darum, die Bandbreite der Aufgaben des Seelsorgers kennenzulernen und, soweit es jeweils möglich ist, solche auch schon zu übernehmen. Für die Schulausbildung bin ich an der Grundschule an der Jenaerstrasse eingesetzt.

Wenn mir freie Zeit bleibt, dann steige ich gerne auf Berge, zu Fuß, mit dem Rad, im Winter mit Schiern. Und natürlich ist mir aus meinem ersten Studium ein Interesse für die Musik geblieben, dem ich sowohl aktiv als auch passiv nachkomme, wobei meine Vorlieben im Bereich des Musiktheaters, der Musik des 20. Jahrhunderts und des Gregorianische Chorals liegen.

Was hat meinen Glauben geprägt? Nun, zuallererst das, was zu Hause in der Familie vorgelebt und praktiziert wurde, dann meine Heimatpfarrei und mancher Priester, der mir begegnet ist und Vorbild wurde. Theologisch haben mich vor allem die Werke der Kirchenväter und die Schriften Joseph Ratzingers, lange bevor er Papst wurde, beeinflusst.
Die Zeit des Pastoralkurses ist auch das Hingehen auf die heiligen Weihen (Diakonen- und Priesterweihe). Daher möchte ich Sie bitten, meinen Weg im Gebet zu begleiten.

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