Brot kann schimmeln, was können wir?

Das war das Motto des diesjährigen Jugendgroßevent, an der wieder einmal die ganze Pfarrei Gast der Jugend seien durfte. Diverse Verwirrungen waren schon im Vorfeld erkennbar. "Warum ist das denn nicht mehr am 4. Februar?", oder "was soll denn DAS sein?", waren die zwei am häufigsten an uns gerichteten Fragen. Nun, da der Fasching ein bisschen früher war als sonst, waren wir gezwungen, das ganze Spektakel am 12. Januar abzuhalten. "Was soll denn DAS sein?" Diese Frage stellten auch wir uns lange, bis wir uns über folgende Eckpunkte im Klaren waren: Es soll Erstens eine runde Bar in der Mitte geben, es soll Zweitens nur kleine Häppchen geben, ein Jahr Verschnaufpause haben wir uns auch verdient, es soll Drittens weniger kosten und Viertens, es soll ein Event werden welches attraktiv für Jung und Alt ist.

Mühevoll gestaltete Köstlichkeiten

Das haben wir denke ich geschafft. Die Bar war in der Mitte nicht zu übersehen und unsere Barkeeper hatten alle Hände voll zu tun die komischer weise immer durstigen Kehlen aller Gäste, mit einem reichhaltigen Getränkeangebot zu füllen. Auch die Kanapees die den ganzen Samstag in mühevollster Arbeit gestaltet und belegt wurden, erfreuten sich großer Beliebtheit. Simon S.: "Es war unglaublich! Den ganzen Tag hab ich geholfen diese Dinger zu machen und am Abend hatte ich immer noch Lust welche zu Essen! Sogar in meinen Träumen ließen mich diese Köstlichkeiten nicht mehr los!"

Geselliges und künstlerisches Treiben im Pfarrsaal

Der Eintrittspreis lag mit fünf Euro um ganze zehn Euro unter dem Letztjahrespreis und attraktiv für Jung und Alt war es auch. Das verdankten wir vor allem den einmaligen Einlagen auf unseren zwei Bühnen. Es wurden selbst geschriebene Gedichte zum Vortrag gebracht, genau so wie Gedichte alter Meister. Es wurde getanzt, gesungen, gezaubert, gespottet, erzählt und musiziert. Es war einfach eine Freude den Künstlern bei der Arbeit zuzusehen!

Männergesangsgruppe Heartchorl

Besondere Ehrung verdient hier die Männergesangsgruppe "Heartchor", die den ersten Beitrag des Abends gestalteten. Da sich die freie Zeit an diesem Samstag Abend aller sieben Musiker zwischen viertel nach acht und halb neun überschnitt, war nur hier Platz für ihren grandiosen Auftritt. Fast alle Gäste waren sehr angetan vom gesamten Abend, der wie die letzten Jahre unvergesslich bleiben wird. Eines hat die Jugend wohl wieder einmal zeigen können. Brot kann schimmeln. Wir können organisieren, wir können reden, wir können dichten, wir können verantwortungsvoll mit den Räumen der Pfarrei umgehen, wir können singen, wir sind die Jugend!

Sebastian Heilmeier

Stubenmusi mal anders

Poeten bei der Arbeit

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