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Pessach
Wieder ein neues Jahr, wieder rückt die Osterzeit näher,
wieder ist Pessachfeier im oberen Pfarrsaal. Wieder kommen viele
junge, am jüdischen Glauben interessierte Menschen aus unserer
Pfarrei zusammen. Wieder bereitet uns die Frau Schulz das Lamm und
wir bereiten die restlichen Speisen und die Atmosphäre im Pfarrsaal.
Wieder ist unser Kaplan der Hausvater.
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| Die Händewaschung
vor dem Mahl |
Allerdings, heißt der Kaplan dieses Jahr nicht mehr Krehbiel,
sondern Hack. Und der kommt gleich mal zu spät... Wir stehen
alle im Pfarrhaus und warten gespannt auf den Beginn des Festes
und vor allem auf den Kaplan, ohne den dieses Fest nicht zu feiern
wäre. Zehn Minuten nach dem offiziellen Beginn, stößt
der Albert dann doch noch zu uns (wir haben ihm verziehen; denn
er musste dringend zu einem Sterbefall...). Die Freude ist groß
ob des ersehnten Besuchs und des Beginns des Festes. Wir waschen
uns gegenseitig die Hände am Eingang und betreten den fast
finsteren Saal. Nach dem die Eröffnungsworte gesprochen sind,
feiern wir die Exodusfeier nach den vorgegebenen Regeln, wie es
damals schon Jesus mit seinen Jüngern tat.
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| Der Tisch ist gedeckt |
Wir gedenken des Auszugs der Israeliten aus Ägypten und füllen
und leeren die vorgeschriebenen Weinbecher. Nach dem der zweite
Becher getrunken wurde, beginnt das Sättigungsmahl. Die beste
Lammzubereiterin aller Zeiten, unsere Frau Schulz, hat sich auch
dieses Jahr wieder, dankenswerterweise, um das Lamm gekümmert.
Wir trinken Wein, singen Lieder und beenden das ganze Fest mit einem
Gebet und dem Rest des festgelegten Ablaufs. Im Anschluss sitzen
wir noch bis spät in die Nacht im so stimmungsvollen Pfarrsaal,
bis wir uns an das Aufräumen machen, den Saal verlassen, nach
Hause gehen und anfangen die Tage zu zählen, bis uns unser
Hausvater Albert Hack, wieder als Hausvater beim Pessachmahl begrüßt.
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| Der Hausvater eröffnet
das Festmahl |
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