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Back to the roots – Zurück zu den Wurzeln
So könnte man wohl meinen Neu- oder Wiedereinstieg
in meinen Dienst als Gemeindereferentin
beschreiben. Vor 13 Jahren begann
hier in St. Martin mein Weg als Jahrespraktikantin.
Hier in St. Martin durfte ich meine
ersten Erfahrungen als Seelsorgerin machen.
Nach diesem erfüllten und spannenden ersten
Berufsjahr war für mich klar, dass diese
Arbeit mit den Menschen für mich genau
das Richtige ist. Viele von Ihnen waren auch
damals schon aktiv dabei und ich erinnere
mich heute noch gerne an diese Zeit in einer
Gemeinde, die schon damals vom selbstbewussten
und überzeugten Engagement vieler
Ehrenamtlicher geprägt war.
Nach dem Studium führte mich mein Weg für
7 Jahre nach St. Lantpert in Milbertshofen.
Dort durfte ich für viele Kinder- und Familiengottesdienste, die Erstkommunionvorbereitung,
aber auch für Predigten, zahlreiche
Beerdigungen und die Ausbildung von Jahrespraktikantinnen
die Verantwortung übernehmen.
Es war eine sehr erfüllte und sehr
lehrreiche Zeit, in der ich viele Menschen
mit ihren Sorgen und Freuden begleiten und
kennen lernen durfte. Von 2004- 2006 war
ich dann in der Ausbildung an der Fachhochschule
tätig; Studentinnen und Studenten in
den praktischen Ausbildungsabschnitten zu
begleiten und ihnen Mut und Freude für ihren
Dienst in den Gemeinden und der Schule
zu machen, war für mich eine großartige
Aufgabe.
Seit 2006 unterrichte ich einige Stunden am
Gymnasium München-Moosach. Es ist oft
sehr spannend, Jugendliche dabei zu begleiten, wenn sie sich mit ihrem Glauben, dem
Sinn des Lebens und mit den Fragen zu ihrer
Identität auseinandersetzen.
Obwohl ich diese Arbeit sehr gerne leiste, so
gab es doch immer wieder Augenblicke, in
denen ich mir wünschte, wieder in meinem
alten Beruf zu arbeiten. Dass sich dieser
Wunsch jetzt für mich erfüllt hat- noch dazu
in meiner Heimatgemeinde St. Martin - ist
für mich unglaublich schön.
Ich freue mich sehr, dass ich jetzt im Jubiläumsjahr
2009 die Möglichkeit bekomme,
gemeinsam mit meinem Mann und meinen
2 Söhnen in einer Gemeinde auf besondere
Weise Heimat zu finden. Ich weiß, dass es
hier in St. Martin schon viele Ehrenamtliche
gibt, die sehr viel tun und sich in vielfältiger
Weise engagieren. Meine Aufgabe als Hauptamtliche
sehe ich daher darin, Sie in Ihrem
erfolgreichen Tun zu unterstützen und Ihnen
mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Gemeinde
lebt ja vor allem von der Vielfalt unterschiedlicher
Ideen – je mehr Menschen Freude
daran haben, ihre Ideen auszuprobieren,
desto wertvoller ist unser Angebot im Rahmen
des "Lebens" in Moosach. Neben der
Unterstützung im Engagement möchte ich
gerne Menschen in den verschiedensten Situationen
ihres Lebens begleiten; ich möchte
versuchen, Kindern die Freude und die Botschaft
des Glaubens lebendig zu vermitteln;
ich möchte Menschen anstacheln, die ein
oder andere neue Idee mit mir auszuprobieren
und ich möchte einfach nur da sein, wenn ich
gebraucht werde, z.B. bei Trauergesprächen
oder einfach nur zum Zuhören.
Der Leitsatz des Jubiläumsjahres "Türen öffnen – Leben teilen" bekommt für mich jetzt
eine ganz persönliche und konkrete Bedeutung, die sicher sehr spannend und interessant
sein wird. Kurz gesagt, möchte ich dazu
beitragen, Rahmenbedingungen zu schaffen,
dass sich Türen der Begegnung untereinander
und mit Gott öffnen können, sodass
Menschen immer wieder neue, bereichernde
Erfahrungen machen und, dass wir viele Gelegenheiten
haben, das Leben so miteinander
zu teilen, dass im Erleben der Gemeinschaft
persönliche Krisen gemeistert werden können
und froh machende Erfahrungen neue
Kraft für den Alltag geben.
Sabine Spangler
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