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MISSIONSPROJEKT SAMBIA
 
Fairer Handel in St. Martin
Organisation: Tilly Schamberger
T.Schamberger@Pfarrei-Postfach
[Termine]

"Wenn die Länder des Überflusses den Entwicklungsländern gerechte Preise für ihre Produkte zahlen würden, könnten sie ihre Unterstützung und ihre Hilfspläne für sich behalten."

Diese Feststellung von Dom Helder Camara, der als "Bischof der Armen und Unterdrückten" über Brasilien hinaus weltweit bekannt geworden ist, könnte als Leitsatz für die Arbeit unserer Aktionsgruppe sein.

Fairen Handel gibt es in St. Martin seit März 1991, begründet von Herrn Mehringer. Verkauft werden Waren wie Kaffee, Tee, Honig, Schokolade und Reis etwa acht Mal im Jahr nach den Gottesdiensten und auch beim Christkindlmarkt. Die Produkte stammen zum größten Teil aus biologischem Anbau.

Gerechte Preise
Eingekauft wird bei der gepa (Gesellschaft für partnerschaftlichen Handel) in Amperpettenbach. Beteiligt an der gepa sind Organisationen wie Misereor und Brot für die Welt. Die gepa sorgt dafür, dass die Erzeuger in den Ländern der 3. Welt für ihre Waren gerechte, über dem Weltmarkt liegende, Preise erhalten. Dadurch kann auch die Infrastruktur in den ländlichen Gebieten verbessert werden, wie durch die Einrichtung von Schulen, den Bau von Brunnen und Schulung der Landarbeiter.

Faires Team
Das Kernteam besteht zur Zeit aus sechs Frauen, einige Damen helfen gelegentlich aus. Die Handelsspanne beträgt ca. 10 %, je nach Menge der eingekauften Artikel. Im Team wird besprochen, wer den Überschuss erhält: INTACT, eine Organisation gegen die Beschneidung von Frauen und Mädchen, die Münchner Tafel, Erdbebenopfer in Pakistan oder die Pfarreistiftung Mantel 2000.

 

 

 

 
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