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Firmung - Entscheidung, Stärkung

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Firmgruppenleiter [hier]


Firmung 2012
Hier die nächsten Termine, wenn nicht anders angegeben,
für alle Firmlinge:

für Eltern und ggf. mit Paten
Samstag,
17. März
ab 16.00

Einkehrtag mit Übernachtung und Frühstück im Pfarrheim

Sonntag,
18. März
10.30

Gottesdienst

Montag -
Freitag ,
19. - 23. März
 

Feier der Versöhnung,
nach Möglichkeit in den Gruppenstunden
, sonst in der Pfarrkirche

Dienstag,
20. März
20.00

1. Elternabend im Pfarrsaal

Freitag,
18. Mai
20.00 - 24.00

"Night of Faith"

Dienstag,
10. Juli
20.00

2. Elternabend für Eltern und Paten im Pfarrsaal

Freitag,
20. Juli
18.00

Probe der Firmlinge in der Pfarrkirche

Sonntag,
22. Juli
10.00

Firmung in der Pfarrkirche

 

Bilder von der
Firmung 2011 mit Domkapitular Msgr. Wolfgang Huber
Diashow [starten]


Firmung 2011
-
Motto "Ihr seid das Salz der Erde"

70 jungen Menschen wurde am Sonntag, den 3. April 2011 durch Herrn Domkapitular Wolfgang Huber das Sakrament der Firmung gespendet. Der feierliche Gottesdienst war der Höhepunkt eines gemeinschaftlichen Weges, der im Oktober 2010 begonnen hatte. In 10 Gruppenstunden und zwei großen gemeinsamen Veranstaltungen zu den Themen "Ich glaube" und "Blick auf mein Leben" wurden die Jugendlichen auf die Firmung vorbereitet. Die Inhalte der Gruppenstunden konnten die Firmlinge zusammen mit ihren Gruppenleitern und Gruppenleiterinnen anhand von Themenbausteinen und ihren eigenen Ideen größtenteils selber festlegen.


Einkehrtag am 15. Januar

Auch dieses Jahr engagierte sich jede Firmgruppe für Not leidende Menschen in einem sozialen Projekt. Es gab Gruppen, die sich für obdachlose Menschen einsetzten, andere besuchten Kinder in der Kinderklinik, Senioren im Altenheim oder halfen beim Caritasfrühstück in unserer Pfarrei. Dabei konnten sie viele gute und einprägsame Erfahrungen
sammeln.
Im Laufe der Zeit lernten sich die Jugendlichen immer besser kennen und so manche Gruppe wuchs richtig fest zusammen.
Im Entscheidungsgottesdienst am 6. Februar 2011 gaben die jungen Menschen ihre Entscheidung, gefirmt werden zu wollen, vor der Gemeinde bekannt. "Ihr seid das Salz der Erde" – mit diesem Zuspruch Jesu wurden die Jugendlichen bekräftigt, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und in die verschiedenen Gemeinschaften ihres Lebens, wie die Familie, die Klasse oder die Musik-/ Sportgruppe einzubringen. Jeder und jede erhielt zur Erinnerung an die Worte Jesu einen Salzbrocken.


Antwort geben im Entscheidungsgottesdienst
am 6.2.2011

Getragen wurde die Firmvorbereitung von 12 ehrenamtlichen Firmgruppenleiterinnen und -leitern. Vielen herzlichen Dank für Ihr und Euer umfangreiches Engagement!

Alexandra Schiedeck


Gruppenfoto aller Firmlinge des Jahres 2011

Das Sakrament der Firmung
Jedes Jahr im Februar wird in der Pfarrgemeinde St. Martin das Sakrament der Firmung ungefähr 80 jungen Frauen und Männern gespendet. Ein großes Fest: Es kommt der Regionalbischof oder ein von ihm beauftragter Abt, er bittet um das Herabkommen des Heiligen Geistes, legt den jungen Menschen die Hand auf und salbt sie mit Chrisam, dem heiligen Öl.
Die Firmung, eines der sieben Sakramente des neuen Bundes, ist - wie die Taufe - ein Initiationssakrament, eine Einführung in den christlichen Glauben.
Sie ist als Ergänzung zur Taufe anzusehen, sie prägt, wie die Taufe oder die Priesterweihe, dem Gläubigen ein unauslöschbares Merkmal ein.
Schon die ersten christlichen Gemeinden kennen die Firmung. In der Apostelgeschichte wird im achten Kapitel berichtet, dass viele Menschen in Samarien das Wort Gottes angenommen hatten und sich taufen ließen, aber der Geist noch nicht auf sie herabgekommen war. Erst durch Gebet und Handauflegung durch die Apostel, empfingen sie auch den Geist Gottes.
Durch die Taufe gehören wir zum Volk Gottes, durch den Empfang des Heiligen Geistes in der Firmung bekommen wir die Kraft, Gottes Zeugen zu sein.


Die Firmung 2011 durch Domkapitular
Msgr. Wolfgang Huber

Die Firmung hat mehrere Dimensionen, sie hat eine Vielfalt von Bedeutungen.

  • Entscheidung
    Heute wird das Sakrament der Firmung an der Schwelle zum Erwachsenwerden gespendet. Der junge Mensch hat einen Grad der Reife erreicht, er kann sich nun selbst entscheiden. Waren es bei der Taufe die Eltern, die für ihn entschieden haben, so ist er jetzt selbst gefragt, ob er als Christ leben will, seinen Lebensweg im Glauben gehen will, aus dem Glauben heraus sein Leben gestalten will.
  • Stärkung
    In der Lebensphase der Pubertät, an der Schwelle zum Erwachsenwerden erfahren wir Menschen einen großen Umbruch. Die Sicherheit des Kindseins ist nicht mehr da, die eigene Verantwortung wird immer größer, der Körper reift, die Ablösung aus der Geborgenheit des Elternhauses wird immer deutlicher. Der junge Mensch muss sich orientieren; bei der Vielzahl an Angeboten ist das heute sicher schwerer als vor fünfzig Jahren. In dieser Umbruchszeit will die Firmung zeigen, dass Gott da ist, dass er Kraft zu Entscheidungen gibt, dass er ein Begleiter jedes einzelnen auf dem Lebensweg ist.
  • Besiegelung
    Ein Siegel macht z.B. ein Dokument gültig, gibt ihm Wert und Gewicht. "Ich gebe Dir Brief und Siegel!" sagt man, um die Glaubwürdigkeit einer Sache zu unterstreichen.
    Wir Christen werden in der Firmung mit der Gabe Gottes, dem Heiligen Geist, besiegelt. Wir haben den Stempel: Christ, Gesalbter Gottes, Angehöriger des Volkes Gottes, erlöst zum ewigen Leben, Nachfolger Jesu, Sendbote der Frohen Botschaft.
Der Weihbischof segnet einen jungen Mann durch
Handauflegung

Ein Sakrament wird deutlich in den dazugehörenden Zeichen. Die Spendung der Firmung geschieht nach dem Gebet mit der Bitte um das Herabkommen des Heiligen Geistes durch

  • Aufstehen, Vorteten und Nennen des Namens: der junge Mensch macht es öffentlich, dass er als Christ leben will
  • Handauflegung des Bischofs: Gott hält seine liebende Hand über uns, er beschützt uns, er gibt uns Kraft und Geborgenheit
  • Salbung mit Chrisam: durch die Salbung erhalten wir die Würde eines Königs, wir sind einmalig, wertvoll, wir werden heil, wir duften
  • Kreuzzeichen: wir gehören zum auferstandenen Jesus, er hat uns das Leben geschenkt
  • Die Antwort "Amen": ja, so soll es sein.

Jesus Christus selbst versprach seinen Jüngerinnen und Jüngern, dass er ihnen den Beistand, den Heiligen Geist sende. An Pfingsten feiern wir jedes Jahr die Erfüllung dieses Versprechens. Das Geschenk Jesu, der Geist Gottes ist in der Welt. In der Firmung erhalten wir den Geist Gotts in besonderer Weise. Es ist an uns Christen, diesen Geist wirksam werden zu lassen und ihn sichtbar zu machen. Er selbst gibt uns die Kraft dazu.

 
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