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Firmung 2013 - Die Kraft von oben
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Am 24. Februar hat die Vorbereitung auf die
Firmung mit einem Auftakt im Pfarrheim
und in der Kirche begonnen. Die genau 50
Jugendlichen - die meisten stammen aus St.
Martin, einige sind aus St. Mauritius dazugekommen
- sind über den Ablauf der Vorbereitung
informiert worden, haben gemeinsam
gegessen und den Gottesdienst mitgefeiert.
Die fünf Gruppen werden von sieben Frauen
und Männern aus der Pfarrei geleitet, wobei
erfreulicherweise vier Jugendleiter und Jugendleiterinnen
dabei sind.
Im Lauf der Monate werden neben den 10
Gruppenstunden noch zwei große Veranstaltungen
und Gottesdienste stattfinden: der
Einkehrtag am 20./21. April mit der Möglichkeit,
im Pfarrheim zu übernachten und
die "Night of faith" am 7. Juni abends von
20 – 24 Uhr. Die ganze Vorbereitung will die
Jugendlichen in ihrem Leben und Glauben
ermutigen und bestärken.
Am Sonntag, 7. Juli, um 9.30 Uhr ist es dann
soweit. Kardinal Wetter kommt, um ihnen
das Sakrament der Firmung zu spenden.
Gerhard Wachinger,
Pastoralreferent
Im Namen aller Gruppenleiter/innen
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Firmung 2013
Hier die nächsten Termine, wenn
nicht anders angegeben,
für alle Firmlinge:
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für Eltern und ggf. mit Paten |
Donnerstag,
4. Juli |
18.00 |
Probe der Firmlinge in der Pfarrkirche |
Sonntag,
7. Juli |
9.30 |
Firmung in der Pfarrkirche -
Kardinal Wetter wird den Jugendlichen unserer Pfarrei das Sakrament der Firmung spenden |
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Jugendlichen etwas über Kirche und Glauben beizubringen ist eigentlich vergeblich!
Jugendliche haben kein Interesse an den Glaubensinhalten der Firmung!
Jugendliche haben von Gott und der Religion keine Ahnung!
Jugendliche sind …
Diese und ähnliche Statements kann man
immer wieder hören, wenn man über Firmvorbereitung
und Arbeit mit Jugendlichen
erzählt. [mehr]
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Das Kreuz mit den Steinen und Blättern soll einen Ausschnitt unseres
Lebens zeigen. In jedem Leben gibt es Dinge, die einem schwer auf dem
Herzen liegen, die einen wie ein Stein belasten. Es ist gut, wenn man
sich dieser "Steine" bewusst ist, und nach Lösungen sucht diesen Balast
wieder los zu werden, damit neues Platz findet und frische Triebe zum
Blühen kommen können.
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Die Beichte kann eine Möglichkeit sein, sich über seine Lasten bewusst
zu werden und Gott um seine Hilfe zu bitten einen Neuanfang zu starten.
Beim Einkehrtag sollten sie Jugendlichen überlegen, welche Steine ihnen
auf der Seele liegen und wo sie gerne neu anfangen möchten. Im
Gottesdienst haben wir diese Gedanken vor Gott getragen und ihn um
seinen Beistand gebeten.
Sabine Spangler
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| Alle Firmlinge des Jahres 2012 |
Das Sakrament der Firmung
Jedes Jahr im Februar wird in der Pfarrgemeinde St. Martin das
Sakrament der Firmung ungefähr 80 jungen Frauen und Männern
gespendet. Ein großes Fest: Es kommt der Regionalbischof
oder ein von ihm beauftragter Abt, er bittet um das Herabkommen
des Heiligen Geistes, legt den jungen Menschen die Hand auf
und salbt sie mit Chrisam, dem heiligen Öl.
Die Firmung, eines der sieben Sakramente des neuen Bundes, ist
- wie die Taufe - ein Initiationssakrament, eine Einführung
in den christlichen Glauben.
Sie ist als Ergänzung zur Taufe anzusehen, sie prägt,
wie die Taufe oder die Priesterweihe, dem Gläubigen ein
unauslöschbares Merkmal ein.
Schon die ersten christlichen Gemeinden kennen die Firmung.
In der Apostelgeschichte wird im achten Kapitel berichtet, dass
viele Menschen in Samarien das Wort Gottes angenommen hatten
und sich taufen ließen, aber der Geist noch nicht auf
sie herabgekommen war. Erst durch Gebet und Handauflegung durch
die Apostel, empfingen sie auch den Geist Gottes.
Durch die Taufe gehören wir zum Volk Gottes, durch den
Empfang des Heiligen Geistes in der Firmung bekommen wir die
Kraft, Gottes Zeugen zu sein.
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Die Firmung 2011
durch Domkapitular
Msgr. Wolfgang Huber |
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Die Firmung hat mehrere Dimensionen, sie
hat eine Vielfalt von Bedeutungen.
- Entscheidung
Heute wird das Sakrament der Firmung an der Schwelle zum
Erwachsenwerden gespendet. Der junge Mensch hat einen Grad
der Reife erreicht, er kann sich nun selbst entscheiden.
Waren es bei der Taufe die Eltern, die für ihn entschieden
haben, so ist er jetzt selbst gefragt, ob er als Christ
leben will, seinen Lebensweg im Glauben gehen will, aus
dem Glauben heraus sein Leben gestalten will.
- Stärkung
In der Lebensphase der Pubertät, an der Schwelle zum
Erwachsenwerden erfahren wir Menschen einen großen
Umbruch. Die Sicherheit des Kindseins ist nicht mehr da,
die eigene Verantwortung wird immer größer, der
Körper reift, die Ablösung aus der Geborgenheit
des Elternhauses wird immer deutlicher. Der junge Mensch
muss sich orientieren; bei der Vielzahl an Angeboten ist
das heute sicher schwerer als vor fünfzig Jahren. In
dieser Umbruchszeit will die Firmung zeigen, dass Gott da
ist, dass er Kraft zu Entscheidungen gibt, dass er ein Begleiter
jedes einzelnen auf dem Lebensweg ist.
- Besiegelung
Ein Siegel macht z.B. ein Dokument gültig, gibt ihm
Wert und Gewicht. "Ich gebe Dir Brief und Siegel!"
sagt man, um die Glaubwürdigkeit einer Sache zu unterstreichen.
Wir Christen werden in der Firmung mit der Gabe Gottes,
dem Heiligen Geist, besiegelt. Wir haben den Stempel: Christ,
Gesalbter Gottes, Angehöriger des Volkes Gottes, erlöst
zum ewigen Leben, Nachfolger Jesu, Sendbote der Frohen Botschaft.
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Der Weihbischof segnet einen jungen Mann durch
Handauflegung |
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Ein Sakrament wird deutlich in den dazugehörenden Zeichen.
Die Spendung der Firmung geschieht nach dem Gebet mit der
Bitte um das Herabkommen des Heiligen Geistes durch
- Aufstehen, Vorteten und Nennen des Namens: der junge Mensch
macht es öffentlich, dass er als Christ leben will
- Handauflegung des Bischofs: Gott hält seine liebende
Hand über uns, er beschützt uns, er gibt uns Kraft
und Geborgenheit
- Salbung mit Chrisam: durch die Salbung erhalten wir die
Würde eines Königs, wir sind einmalig, wertvoll,
wir werden heil, wir duften
- Kreuzzeichen: wir gehören zum auferstandenen Jesus,
er hat uns das Leben geschenkt
- Die Antwort "Amen": ja, so soll es sein.
Jesus Christus selbst versprach seinen Jüngerinnen und
Jüngern, dass er ihnen den Beistand, den Heiligen Geist
sende. An Pfingsten feiern wir jedes Jahr die Erfüllung
dieses Versprechens. Das Geschenk Jesu, der Geist Gottes ist
in der Welt. In der Firmung erhalten wir den Geist Gotts in
besonderer Weise. Es ist an uns Christen, diesen Geist wirksam
werden zu lassen und ihn sichtbar zu machen. Er selbst gibt
uns die Kraft dazu.
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