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Firmung - Entscheidung, Stärkung
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| ANMELDETERMINE
ZUR FIRMUNG 2011 |
Donnerstag,
16. September 2010 |
18.00 - 20.00 |
im Pfarrbüro
Chemnitzer Platz 9
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Dienstag,
21. September 2010 |
16.00 - 18.00 |
im Pfarrbüro
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Mittwoch,
22. September 2010 |
17.00 - 19.00 |
im Pfarrbüro
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Firmung 2010
68 jungen Menschen wurde am Samstag, den
27. Februar 2010 durch Herrn Weihbischof
Engelbert Siebler das Sakrament der Firmung
gespendet. Der feierliche Gottesdienst
war der Höhepunkt eines
gemeinschaftlichen Weges,
der im Oktober 2009 begonnen
hat. In 10 Gruppenstunden
und zwei großen gemeinsamen
Veranstaltungen
zu den Themen "Ich glaube,
heißt ich vertraue dir" und "Vorbereitung auf die Feier
der Versöhnung" wurden
die Jugendlichen auf die
Firmung vorbereitet. Die
Inhalte der Gruppenstunden
konnten die Firmlinge zusammen
mit ihren Gruppenleitern
anhand von Themenbausteinen
und ihren eigenen
Ideen größtenteils selber festlegen.
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| Gruppenstunde |
Neu war in diesem Jahr, dass sich jede Gruppe
in einem sozialen Projekt engagiert hat. Es
gab Gruppen, die in der Bahnhofsmission mithalfen.
Andere besuchten Kinder in der Kinderklinik
oder Senioren bei uns in der Pfarrei
oder im Altenheim. Dabei konnten sie viele
gute und einprägsame Erfahrungen sammeln.
Im Laufe der Zeit lernten sich die Jugendlichen
immer besser kennen und so manche
Gruppe ist richtig fest zusammengewachsen.
Im Entscheidungsgottesdienst am 31.1.2010
gaben die jungen Leute ihre Entscheidung,
gefirmt werden zu wollen, bekannt. Jeder
pflanzte Glücksklee in die Erde, um deutlich
zu machen: mein Leben ist am Wachsen. Ich
kann es gestalten. Gott hilft mir dabei mit
seinem Geist.
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Der Weihbischof segnet einen jungen Mann
durch Handauflegung |
Getragen wurde die Firmvorbereitung von
12 ehrenamtlichen Firmgruppenleiterinnen
und -leitern. Vielen herzlichen Dank für Ihr
und Euer umfangreiches Engagement!
Alexandra Schiedeck
Firmung 2011
Die Einladungen zum nächsten Firmkurs
werden im Juli 2010 verschickt.
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| Entscheidungsgottesdienst am 31.1.2010 |
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Die Firmlinge tragen bei der Firmung
die Fürbitten vor |
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| Gruppenfoto aller Firmlinge des Jahres 2010 |
Das Sakrament der Firmung
Jedes Jahr im Februar wird in der Pfarrgemeinde St. Martin das
Sakrament der Firmung ungefähr 80 jungen Frauen und Männern
gespendet. Ein großes Fest: Es kommt der Regionalbischof
oder ein von ihm beauftragter Abt, er bittet um das Herabkommen
des Heiligen Geistes, legt den jungen Menschen die Hand auf
und salbt sie mit Chrisam, dem heiligen Öl.
Die Firmung, eines der sieben Sakramente des neuen Bundes, ist
- wie die Taufe - ein Initiationssakrament, eine Einführung
in den christlichen Glauben.
Sie ist als Ergänzung zur Taufe anzusehen, sie prägt,
wie die Taufe oder die Priesterweihe, dem Gläubigen ein
unauslöschbares Merkmal ein.
Schon die ersten christlichen Gemeinden kennen die Firmung.
In der Apostelgeschichte wird im achten Kapitel berichtet, dass
viele Menschen in Samarien das Wort Gottes angenommen hatten
und sich taufen ließen, aber der Geist noch nicht auf
sie herabgekommen war. Erst durch Gebet und Handauflegung durch
die Apostel, empfingen sie auch den Geist Gottes.
Durch die Taufe gehören wir zum Volk Gottes, durch den
Empfang des Heiligen Geistes in der Firmung bekommen wir die
Kraft, Gottes Zeugen zu sein.
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Die Firmung 2010
durch den
Weihbischof Engelbert Siebler |
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Die Firmung hat mehrere Dimensionen, sie
hat eine Vielfalt von Bedeutungen.
- Entscheidung
Heute wird das Sakrament der Firmung an der Schwelle zum
Erwachsenwerden gespendet. Der junge Mensch hat einen Grad
der Reife erreicht, er kann sich nun selbst entscheiden.
Waren es bei der Taufe die Eltern, die für ihn entschieden
haben, so ist er jetzt selbst gefragt, ob er als Christ
leben will, seinen Lebensweg im Glauben gehen will, aus
dem Glauben heraus sein Leben gestalten will.
- Stärkung
In der Lebensphase der Pubertät, an der Schwelle zum
Erwachsenwerden erfahren wir Menschen einen großen
Umbruch. Die Sicherheit des Kindseins ist nicht mehr da,
die eigene Verantwortung wird immer größer, der
Körper reift, die Ablösung aus der Geborgenheit
des Elternhauses wird immer deutlicher. Der junge Mensch
muss sich orientieren; bei der Vielzahl an Angeboten ist
das heute sicher schwerer als vor fünfzig Jahren. In
dieser Umbruchszeit will die Firmung zeigen, dass Gott da
ist, dass er Kraft zu Entscheidungen gibt, dass er ein Begleiter
jedes einzelnen auf dem Lebensweg ist.
- Besiegelung
Ein Siegel macht z.B. ein Dokument gültig, gibt ihm
Wert und Gewicht. "Ich gebe Dir Brief und Siegel!"
sagt man, um die Glaubwürdigkeit einer Sache zu unterstreichen.
Wir Christen werden in der Firmung mit der Gabe Gottes,
dem Heiligen Geist, besiegelt. Wir haben den Stempel: Christ,
Gesalbter Gottes, Angehöriger des Volkes Gottes, erlöst
zum ewigen Leben, Nachfolger Jesu, Sendbote der Frohen Botschaft.
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Der Weihbischof segnet einen jungen Mann durch
Handauflegung |
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Ein Sakrament wird deutlich in den dazugehörenden Zeichen.
Die Spendung der Firmung geschieht nach dem Gebet mit der
Bitte um das Herabkommen des Heiligen Geistes durch
- Aufstehen, Vorteten und Nennen des Namens: der junge Mensch
macht es öffentlich, dass er als Christ leben will
- Handauflegung des Bischofs: Gott hält seine liebende
Hand über uns, er beschützt uns, er gibt uns Kraft
und Geborgenheit
- Salbung mit Chrisam: durch die Salbung erhalten wir die
Würde eines Königs, wir sind einmalig, wertvoll,
wir werden heil, wir duften
- Kreuzzeichen: wir gehören zum auferstandenen Jesus,
er hat uns das Leben geschenkt
- Die Antwort "Amen": ja, so soll es sein.
Jesus Christus selbst versprach seinen Jüngerinnen und
Jüngern, dass er ihnen den Beistand, den Heiligen Geist
sende. An Pfingsten feiern wir jedes Jahr die Erfüllung
dieses Versprechens. Das Geschenk Jesu, der Geist Gottes ist
in der Welt. In der Firmung erhalten wir den Geist Gotts in
besonderer Weise. Es ist an uns Christen, diesen Geist wirksam
werden zu lassen und ihn sichtbar zu machen. Er selbst gibt
uns die Kraft dazu.
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